
Wie man sein Baby zu verschiedenen Jahreszeiten anzieht: Wie viele Schichten braucht dein Baby?
Was ziehst du deinem Baby in den verschiedenen Jahreszeiten an? Gerade weil Babys ihre Körpertemperatur noch nicht gut selbst regulieren können, ist es verständlich, dass du dir dabei manchmal unsicher bist. Glücklicherweise kannst du mit ein paar einfachen Richtlinien viel leichter entscheiden, was je nach Jahreszeit, Tageszeit und Temperatur am besten passt.
In diesem Blog führen wir dich Schritt für Schritt durch den Prozess.
Woran erkennt man, ob dem Baby zu warm oder zu kalt ist?
Bevor du dich mit der Kleidung oder den Temperaturen befasst, ist es wichtig zu wissen, wie du dein Baby richtig „deutest“.
Der Nacken deines Babys ist dabei der beste Anhaltspunkt:
- Fühlt sich der Nacken warm und feucht an? Dann ist deinem Baby wahrscheinlich zu warm
- Fühlt sich der Nacken kühl an? Dann ist vielleicht eine zusätzliche Schicht nötig
- Kalte Hände oder Füße sagen nicht viel aus, sie sind oft kälter als der Rest des Körpers
Achte auch auf Anzeichen wie Unruhe, Schwitzen oder im Gegenteil eher trübes und stilles Verhalten.
Bevor du weiterliest: Jedes Baby ist anders, und was bei den meisten Babys gut funktioniert, kann sich bei deinem Kleinen vielleicht etwas anders anfühlen. Auch bei den Kleidungsstücken selbst gibt es Unterschiede; eine Jacke kann zum Beispiel etwas dicker oder dünner sein, als man auf den ersten Blick denkt. Die Beispiele in diesem Blog dienen vor allem als Richtlinie.
Warum eignet sich das Schichten für Babys so gut?
Das Zwiebelprinzip ist ideal, da man sich leicht an Temperaturschwankungen anpassen kann. Vor allem in den Niederlanden, wo das Wetter schnell umschlägt.
Eine gute Grundlage besteht oft aus:
- eine sanfte Grundschicht auf der Haut
- eine Wärmedämmschicht
- eine schützende Außenschicht gegen Kälte oder Wind
Ein natürliches Material wie Merinowolle ist hierfür besonders gut geeignet, da es sich der Körpertemperatur deines Babys anpasst. Es hält warm, wenn es nötig ist, leitet Wärme ab, wenn es wärmer wird, und fühlt sich dabei nie stickig an.






























